Silvesterlauf

Vorweihnachtsgeschenk zum Saisonschluss

Peter Peter glückte mit seinem zweiten Rang in der Kategorie M50 das herausragende Ergebnis der LC-Meilen-Läufer am 40. Zürcher Silvesterlauf mit gesamthaft über 21‘000 Klassierten.

Nichts von Zürcklehnen nach einer langen Saison und vor den Weihnachtstagen wollte Peter Peter wissen. Der Silvesterlauf bildete für den 50-Jährigen nochmals Motivation zur zielgerichteten Vorbereitung.  Und diese machte sich bezahlt. In 34:25 Minuten lief er die 9,7 km und vier Runden durch die Zürcher Innenstadt. Um die 42 beste Zeit der 4734 Gestarteten handelte es sich und um die zweitbeste bei den M50. „Ich bin fast selber überrascht, wie gut es lief“, strahlte Peter. In seiner Altersklasse musste er nur dem „übermächtigen“ Christian Zwicky (Gockhausen/26.) den Vortritt lassen. Jürg Merkt (Bülach/50.) und Marco Oberti (Biasca/62) vermochte er „nach einem Duell fast auf dem gesamten Parcours“ zu schlagen – etwas, das ihm während der Saison im Züri-Lauf-Cup höchst selten glückte. Und so folgerte Peter: „Meine Läuferwelt ist nach diesem Sonntag in Ordnung.“

Nochmals geniessen konnte er das Gefühl des wettkampfmässigen Unterwegsseins, des sich Forderns, dem Finden der Balance mit der Konzentration auf sich selber und dem sich Orientieren an den Konkurrenten. Peter empfand den Silvesterlauf als „dankbar“. Immer wieder wurde er erkannt und persönlich angefeuert. „Das hat ein gutes Gefühl vermittelt“, sagt er. Den Rennweg und die Urania-Brücke erlebte er als besonders stimmungsvoll. Das gute Gefühl nimmt er mit in die kurze wettkampffreie Periode. „Jetzt bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, mit Kollegen gemütlich auf die Oberländer Hügel zu ziehen“, sagt er lachend.

Stark liefen in Zürich auch Anita Wiesli (9. W40/41:04 Minuten), Marion Bützberger (23. W30/42:15) oder Carlo Benech (28. M50/39:25). In der Kategorie Sie & Er überzeugten Nadine Allemann und Martin Barrett mit Platz 37 und Alexander und Marion Bützberger mit Position 53. Für zwei weitere Podestplätze sorgten Tobias und Tim Kneller mit ihrem Sieg in der Kategorie Muki/Faki sowie Abigail Febrey mit Rang 3 bei den Mädchen U12.

2017-01-07T17:57:11+00:00 11. Dezember, 2016|Running|