Ein Männertrio, zwei top-ten Junioren und eine Seriensiegerin

Starke Präsenz am GP der Stadt Dübendorf. Monica gewann ihre Alterskategorie, Sigi belegte Platz 2, und auffallend war das interne Duell der besten Meilener Männer. Schnellster war am Ende Alex Bützberger.

Auch für ihn war’s eine Überraschung. Weil er diesen Frühling keinen Marathon bestreiten wird, trainierte er als Mulitsportler häufiger auf dem Velo – und bestritt keine Laufwettkämpfe. Schwierig war’s daher für ihn, sich einzuschätzen.

Trotz der ungewohnt hohen Temperatur lief er ein ausgezeichnetes Rennen. Als besonders motivierend entpuppte sich die interne Konkurrenz zwischen den drei schnellsten Meilemer Athleten: Alex, Sigi und Patric Masar. Immer wieder wechselten die Positionen. Nach den 10 km verfügte Alex mit seinen 36:36 Minuten über einen Vorsprung von 7 Sekunden auf Föhn und von 21 auf Masar. Im Gesamtklassement des von Christian Mathys gewonnenen Rennens belegte das Trio die Plätze 31, 32 und 35. 5:16 Minuten büsste Alex auf den Sieger ein. Aufs Podest schaffte es indes Sigi, als 2. der Kategorie M50. Lediglich 13 Sekunden verlor er auf Kategoriensieger Norbert Hegner. „Klar hätte ich gerne gewonnen“, sagte er und schätzte sich selbstkritisch ein: „Ich lief gut, aber eben nicht gut genug.“

Monica’s Serie setzt sich fort

Wie gewohnt für ein hochwertvolles Resultat sorgte Monica Hug bei den Frauen. Platz 16 belegte sie und gewann (wie eigentlich stets) ihr Alterskategorie bei den W60. Wie stark die Leistung ist, zeigt der Vergleich mit den Schnellsten: 6:28 Minuten lediglich verlor sie auf Tagessiegerin Nicole Egger, die aktuelle Schweizer Crossmeisterin, gar nur 4:34 auf die drittplatzierte Fiametta Troxler. W40-Siegerin Nicole Lohri (4.) war 4 Minuten schneller, W50-Siegerin Rosa Moreira gerade noch 31 Sekunden. „Mir ist‘ erfreulich gut gelaufen“, sagte Monica. Anderthalb Sekunden langsamer war sie aber als letztes Jahr, „durch die ungewohnte Hitze aber war’s anstrengender.“

Zwei Top-ten-Klassierungen resultierten im Jugend-Lauf-Cup: Martin Barrett belegte Platz 6, Cyrill Rüttimann Platz 9.

2018-04-10T22:26:53+00:008. April, 2018|Running|