Skimarathon und Frühlingslauf

Engadiner Skimarathon

Mit Rang 5 in ihrer Alterskategorie am Engadin Skimarathon glückte Anita Ribary ein Karrierebestergebnis. Als „Krönung eines guten Langlauf-Winters“ bezeichnete Anita ihr Abschneiden am 50. Engadin Skimarathon. Platz 5 belegte sie in ihrer Alterskategorie W55 – hinter einer Norwegerin und drei Bündnerinnen. 4:10 Minuten fehlten zum Sieg, 1:33 zum letzten Podestplatz.

„Ich bin zufrieden, es lief mir wirklich gut“, sagte sie trotz drei Stürzen (Widersacher blockierten die Stöcke) und viel Hektik in einem unruhigen Rennen. Ähnlich stark gewesen ist die routinierte Athletin beim Winterklassiker noch nie. Auf „den tollen Winter und die zahlreichen Trainings auf den Langlaufski“ führte sie dies zurück. Zu tun hatte dies auch damit, dass sie sich nach einer Plantarfaszitis im Fuss seit letzten Sommer beim Laufen erst wieder vorsichtig im Aufbau befindet. Wie wertvoll das Abschneiden am Engadin Skimarathon ist, zeigt auch ein Blick ins Overall-Klassement: Platz 115 unter den 2423 klassierten Frauen.

Neben Anita Ribary verglichen sich artenfremd auch Stephan Kandelhardt (Rang 1994/244 M45/2:19:44 Std.) und Patric Masar (2181/262 M40/2:22:20).

Schaffhauser Frühlingslauf

Monica Hug stellte am 10-km-Sri-Chinmoi-Strassenlauf in Schaffhausen eine hervorragende 10-km-Bestzeit auf – und führt somit die Schweizer Jahresbestenliste an.

Mit 41:50-Minuten blieb Monica 1:33 Minuten unter ihrer bisherigen Bestmarke vom vorletzten Jahr über diese Distanz. Es handelt sich um eine Zeit von höchster Qualität in der Kategorie W60: Letztmals schneller in diesem Alter lief in der Schweiz Stefica Gajic 2011 – mit 39:41 Minuten. Und als Referenz heranziehen lässt sich auch der Masterweltrekord: 38:56 Minuten von Lidia Zentner (D).

Monica wurde sich ihrer „guten Beine und dem daraus folgenden Topresultat“ unterwegs immer bewusster. „Das wird der Lauf meines Lebens“, schoss es ihr immer wieder durch den Kopf. Die Vermutung sah sie im Ziel bestätigt: mit einem Kilometerschnitt von 4:11 Minuten. Bisher orientierte sie sich an 4:20 Minuten pro Flachkilometer. Allerdings gilt es anzumerken, dass sich Monica nur selten auf schnellen Flachstrecken mit Teerbelag misst. Ihr Terrain sind gewöhnlich Bergläufe und die welligen Rennen des Zürn-Lauf-Cups. Und den Kategoriensieg bei den M60 landete auch Monica Hugs Ehemann Peter. Allerdings sah er sich „als Verlierer des Familienduells“, mit einer Zeit von 42:14 Minuten.

2018-03-19T20:29:25+00:00 12. März, 2018|Running|