Am Ironman 70.3 Rapperswil-Jona sorgte Samuel Jud für das Glanzergebnis: Platz 2 bei den M30-34 und das sichere Ergattern des Slots für die 70.3 WM im Herbst in den USA.

Eine leise Enttäuschung schwang mit: Den Kategoriensieg vom letzten Jahr zu wiederholen verpasste der 32-Jährige. Nach den 4:14:48 Stunden für die 1,9 km Schwimmen, 90 km Velo und 21,1 km Laufen fehlten ihm auf 3:10 Minuten auf Dauerrivale Urs Schiess.  „Bei Kilometer 12 ist er an mir vorbeigerannt und ich sah keine Möglichkeit, ihm zu folgen“, sagte Jud.

Hervorragend war seine Leistung dennoch: Rang 15 im Overall-Klassement mit sämtlichen Profis unterstreicht dies. „Ansprechend, aber nicht absolut top“, schätzte der 32-Jährige seine Parforceleistung kritisch ein. Vor allem in der Schlussphase vermisste er den Zug und die Tempofestigkeit etwas. Und etwas ärgerte ihn noch über das Rennen hinaus: „In der Abfahrt von Goldingen bremste mich ein Linienbus, 30 Sekunden bis eine Minute dürfte ich da liegengelassen haben.“ Mit seiner Platzierung realisierte Jud wie im Vorjahr die Qualifikation für die 70.3-WM im Herbst souverän. Im Gegensatz zu 2016 hat er diesmal die Startplatz-Zusage wahrgenommen.

Neben Jud profilierten sich: Lukas Jufer (35. M40-44/4:54:35), Andrea Hofer (5. W35-39/5:07:32), Rico Romagnoli (22. M55-59/5:31:53), Tina Mank (49. W30-34/6:04:34) und Frederic Vanderhaegen (118. M50-54/6:00:04).

verfasst von Jörg Greb

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